Anbieter: Van der Arend

Hawaii Palme – Brighamia insignis

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Beschreibung

Die Hawaii Palme (Brighamia insignis) ist eine der seltensten Zimmerpflanzen überhaupt – in ihrer Heimat auf Hawaii gilt sie als vom Aussterben bedroht. Als Zimmerpflanze besticht ihr skulpturaler, verdickter Stamm, aus dem eine leuchtend grüne, dichte Blattkrone hervortritt – ein botanisches Einzelstück, das kein anderes Gewächs so bietet.

Als echte Sammlerpflanze wird die Brighamia von Pflanzenliebhabern weltweit gesucht. Sie ist dabei pflegeleichter als ihr exotisches Aussehen vermuten lässt: heller Standort, mäßiges Gießen, keine Staunässe – und sie dankt es mit langlebigem, charaktervollem Wuchs. Kleine, duftende gelbe Blüten erscheinen bei guter Pflege regelmäßig.

Ideal für helle Wohnräume oder Büros, wo ein außergewöhnliches, skulpturales Statement gefragt ist – das Highlight für alle, die über Standard-Zimmerpflanzen hinausdenken.

Gerettet durch Handbestäubung an Steilklippen

Die Geschichte der Hawaii Palme ist eine der dramatischsten der Pflanzenwelt: In freier Wildbahn wurden zuletzt weniger als zehn Exemplare gefunden, ihr natürlicher Bestäuber – ein Nachtfalter mit extrem langem Saugrüssel – gilt als ausgestorben. Wissenschaftler seilten sich mit Bergsteigerausrüstung von Helikoptern an die bis zu 1.000 Meter hohen Steilklippen Kauais ab, um die letzten Pflanzen von Hand zu bestäuben und Saatgut zu retten. Jede Hawaii Palme, die heute in Wohnzimmern steht, geht letztlich auf diese Rettungsaktion zurück. In Botanischen Gärten weltweit wird sie inzwischen aktiv nachgezüchtet, da eine Rückkehr in ihren natürlichen Lebensraum ohne funktionierenden Bestäuber kaum realistisch ist – wer eine Hawaii Palme zuhause pflegt, trägt damit auf kleine Weise zur Arterhaltung bei.

Vulkanpalme trotz botanischer Nicht-Palme

Trotz ihres Namens ist die Hawaii Palme, auch Vulkanpalme genannt, botanisch gar keine echte Palme: Sie gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und ist damit näher mit der Glockenblume verwandt als mit einer Kokospalme. Der palmenartige Wuchs mit verdicktem Stamm und endständiger Blattkrone ist reine Anpassung an ihren kargen Lebensraum auf vulkanischem Fels – daher auch der deutsche Name Vulkanpalme.